Entschärfung

Fliegerbombe: Innenstadt von Cochem erneut gesperrt

Von Dominik Hammes

Foto: DPA
Foto: DPA Eine entschärfte Fliegerbombe in der Karlsruher Innenstadt. (Archiv- und Symbolfoto)

Cochem – Die Bewohner der Innenstadt von Cochem, sowie des Stadtteils Cond werden am kommenden Sonntag erneut aufgrund der Entschärfung einer Fliegerbombe aus ihren Wohnhäusern evakuiert werden müssen.

Die rund 3.000 Menschen werden bis 9 Uhr ihre Häuser in der entsprechenden Sperrzone verlassen müssen, das berichtet die „Rhein-Zeitung“. Ab 8:45 Uhr ist es untersagt, in die Sperrzone rund um die Fundstelle am Briederweg zu fahren. Die Sperrzone hat einen Radius von einem Kilometer. Bereits Ende Januar hatten die Anwohner ihre Häuser aufgrund einer Entschärfung verlassen müssen (newsecho.de berichtete).

Damals, wie auch an diesem Wochenende, handelt es sich um eine Zehnzentnerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die auf dem Baustellengelände des Tunnelbaus gefunden wurde. Die zweite Fliegerbombe wurde Anfang Februar entdeckt und zunächst unter kontrollierten Bedingungen im Boden belassen. Der Kampfmittelräumdienst sah keine unmittelbare Gefahr, die von der Bombe ausging, wird jedoch an diesem Wochenende zur Tat schreiten und den Blindgänger entschärfen.

Ab 8 Uhr werden Busse vom Endertplatz zu der Anlaufstelle für Evakuierte in Sehl fahren. Züge werden ab 8:45 Uhr nicht mehr in Cochem halten, sondern nur noch durch die Stadt fahren. Sobald die Entschärfung des Blindgängers gegen Mittag beginnt, werden sowohl Bahn- und Straßenverkehr als auch die Schifffahrt auf der Mosel ausgesetzt. Wie die „Rhein-Zeitung“ weiter berichtet, haben die Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes noch keine weiteren Blindgänger finden können. Gegen Sonntagnachmittag wird mit einem Ende der Evakuierung gerechnet.
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