Salzknappheit

Saarbrücker Räumdienst für Winter gerüstet

Von Dominik Hammes

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Foto: DPA Die Lagerkapazitäten für Streusalz wurden aufgestockt. Foto: Jens Wolf

Saarbrücken – Nachdem im vergangenen Winter mehrfach nur noch eingeschränkter Winterdienst im Saarland möglich war und die Salzvorräte in der Großregion zur Neige gingen, geben sich die Räumdienste in Saarbrücken für diesen Winter positiv.

Wie die „Saarbrücker Zeitung“ („SZ“) berichtet, sieht sich der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) ausreichend auf das mögliche Winterwetter vorbereitet. Judith Pirrot, Sprecherin des ZKE, sagte gegenüber der „SZ“, noch rechne man nicht mit größeren Niederschlägen, aber wenn Eis und Schnee die Straßen schwer befahrbar machen werden, sei genug Streusalz als Gegenmaßnahme verfügbar.

Alleine 400 Tonnen Restbestände aus der vergangenen Wintersaison seien verfügbar. Insgesamt sollen alleine in der Schillstraße in Saarbrücken, wo der ZKE seinen Sitz hat, 2.500 Tonnen Streusalz lagern. In den Bezirken Halberg und Dudweiler gebe es weitere Lager. Auch die Vorräte an Sole sollen ausreichend sein: insgesamt 140.000 Liter seien hier laut Zeitung verfügbar.

Vergleicht man diese Zahlen mit dem Bedarf aus dem letzten Jahr, so sollten die Salz-Vorräte genau reichen. Sole wurde jedoch weit mehr benötigt, aber laut Pirrot existieren langfristige Verträge die sowohl Nachlieferungen von Salz, als auch Sole sichern sollen. Im Notfall werde der ZKE Granulat beimischen. Pirrot weißt darauf hin, dass lediglich eine Räumung von Hauptverkehrswegen, sowie von Zufahrten von Krankenhäusern und Feuerwehren von den Behörden übernommen werde. Eine Räumung und Streuung aller Wege sei weder personell machbar, noch finanzierbar.
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