In Uni-Parkhaus verschleppt

Studentin (20) fast vergewaltigt: Fotos zeigen mutmaßlichen Täter

Von Kevin Körber

Foto: Pixelio/Running Man Fotos
Foto: Pixelio/Running Man Fotos Einsatzfahrzeug der Polizei. (Symbolfoto)

Saarbrücken – Am 8. Dezember wurde eine 20-jährige Studentin der Universität des Saarlandes in Saarbrücken Opfer einer versuchten Vergewaltigung. Die Polizei hat nun Fotos des mutmaßlichen Täters veröffentlicht und fahndet weiterhin nach dem Mann.

Mit Hochdruck wird nach dem unbekannten Mann gesucht, der am Nachmittag des 8. Dezembers nach 13 Uhr eine junge Studentin vergewaltigen wollte (newsecho.de berichtete). Dazu zwang er die Frau unter Bedrohung mit einer Waffe im Parkhaus Mitte der Universität, in ihren weißen Kleinwagen der Marke Mazda mit WND-Kennzeichen zu steigen. Daraufhin dirigierte er die Studentin in ein Waldgebiet im Saarbrücker Stadtteil Güdingen. Dort versuchte er die 20-Jährige zu vergewaltigen.

Der jungen Frau gelang es, sich zu befreien und flüchtete zu Anwohnern. Daraufhin ergriff der Täter die Flucht. Die Ermittler der Kriminalpolizei haben am Dienstag zwei Fotos des mutmaßlichen Täters veröffentlicht, die von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurden. Der Mann soll zwischen 23 und 30 Jahre alt und zirka 1,70 Meter bis 1,75 Meter groß sein. Er sei von schlanker Gestalt und trage kurze, glatte Haare.

Hinweise zu dem Mann werden vom Kriminaldauerdienst Saarbrücken unter 0681-962 29 33 entgegengenommen. Im Zusammenhang mit der Tat sucht die Polizei zudem ein älteres Ehepaar, das zum Tatzeitpunkt gerade spazieren ging, sich dem weißen Mazda der Studentin näherte und in diesen hineingeschaut hatte. Bei der Frau und dem Mann könnte es sich um wichtige Zeugen handeln.

Mehrere Übergriffe auf junge Frauen bekannt geworden

Ebenfalls im Parkhaus sei in der Vergangenheit bereits mehreren Studentinnen Pfefferspray in die Augen gesprüht worden, berichtete die „Saarbrücker Zeitung“ nach der Tat.

Wie nun bekannt wurde, ermittelt die Kriminalpolizei in insgesamt acht Fällen wegen Sprühangriffen, sexuellen Beleidigungen sowie sexuellen Nötigungen gegenüber Studentinnen und anderen jungen Frauen. Alle Taten sollen sich in Dudweiler-Süd und auf dem Gelände der Universität ereignet haben. Das ging aus einer Rundmail der Saar-Uni unter Berufung auf die Landespolizeidirektion hervor.

Anm. d. Redaktion: Fahndungsfotos entfernt, nachdem sich ein 24-Jähriger der Polizei stellte.
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