Kramp-Karrenbauer hält Antrittsrede
Eigenständigkeit des Saarlandes nicht selbstverständlich
Von Carolyn Eppers
Saarbrücken – Die Regierungserklärung der ersten saarländischen Ministerpräsidentin wurde mit Spannung erwartet. Unmittelbar nach der Vereidigung des neuen Saar-Kabinetts trat Annegret Kramp-Karrenbauer vor das Plenum im saarländischen Landtag. Von der Unsicherheit nach der Zitterwahl vor zwei Wochen ist nichts mehr zu spüren. Über eine Stunde lang sprach Kramp-Karrenbauer über ihre Pläne als Landeschefin.
Der Demografische Wandel und das Schrumpfen der Bevölkerung verstärken das Problem. Auch die hochschulübergreifende Entwicklungsplanung steht auf der Agenda der Regierungschefin. Der Bedarf an Hochschulen und Forschungsinstituten im Saarland soll überprüft und Dopplungen von Studiengängen reduziert werden.
Kramp-Karrenbauer will zudem für mehr Transparenz und mehr Kommunikation mit den Bürgern sorgen. Die Staatskanzlei soll geöffnet werden und zur Bürgerkanzlei werden, so die Ministerpräsidentin. Auch die neuen Medien will Kramp-Karrenbauer nutzen, um die Bürger über die Regierungsarbeit zu informieren.
























