Erneute Evakuierung?

Weitere Fliegerbombe in Cochem entdeckt

Von Kevin Körber

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Foto: DPA Eine entschärfte 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe wurde am 13. September 2010 im Leipziger Stadtteil Portitz entschärft. Auch sie wurde bei Bauarbeiten gefunden. (Symbolfoto)

Cochem – Am Wochenende wurde in Cochem erneut eine Fliegerbombe gefunden. Während Arbeiten einer Kampfmittelbeseitigungsfirma wurde der Blindgänger zwischen den Gleisen und Briederweg gefunden.

Ähnlich wie die Fliegerbombe, die vergangenes Wochenende in Cochem entschärft werden musste, wurde auch dieser Blindgänger bei Bodenmessungen beim Ausbau des Kaiser-Wilhelm-Tunnels gefunden, berichtet die „Rhein-Zeitung“.

Allerdings gehe von der Zehn-Zentner-Fliegerbombe keine Gefahr für die Bevölkerung und Anwohner aus, so der Kampfmittelräumdienst. „Ohne die Bombe wäre es zwar ungefährlicher. Aber sie hat jetzt 60 Jahre unter der Erde gelegen. Solange sie niemand bewegt oder am Zünder herumspielt, passiert auch nichts“, zitiert die „Rhein-Zeitung“. Nach dem Freilegen wurde das Loch zugeschüttet und mit Stahlplatten abgedeckt, die Bundespolizei überwacht die Fundstelle.

Fest steht, dass Cochem zur Entschärfung des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg erneut evakuiert werden muss. Entsprechende Vorbereitungen laufen bereits, einen genauen Zeitpunkt gibt es derzeit allerdings noch nicht. Idealerweise solle die Bahn den Boden entlang der Bahnschiene nach weiteren Bomben absuchen. Es sei nicht Sinn der Sache, in regelmäßigen Abständen die Stadt zu evakuieren. Sobald eine Entscheidung über das weitere Vorgehen gefallen sei, werde man die Bevölkerung darüber informieren.

Bereits letzten Sonntag wurden 3.000 Anwohner aus Cochem evakuiert, weil eine Zehn-Zentner-Bombe entschärft werden musste (newsecho.de berichtete). Auch sie wurde bei den Bauarbeiten entdeckt.
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