Verteidigung

Bundesfreiwilligendienst ersetzt den Zivildienst

Foto: DPA
Foto: DPA Das Familienministerium hofft, 35 000 Männer und Frauen für den Bundesfreiwilligendienst gewinnen zu können.

Berlin - Der Zivildienst wird am 1. Juli durch einen 6- bis 24-monatigen Bundesfreiwilligendienst ersetzt. Der Bundestag beschloss am Donnerstag die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür. Das Familienministerium hofft, 35 000 Männer und Frauen für den neuen Dienst gewinnen zu können.

Die Bezahlung sollen die Organisationen und Verbände mit den Freiwilligen selbst aushandeln. Der zuletzt nur noch sechsmonatige Zivildienst fällt mit der Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli weg. Der neue Freiwilligendienst soll in der Regel ein Jahr dauern, mindestens aber sechs Monate und höchstens zwei Jahre. Er soll nicht zur Verdrängung regulärer Arbeitsplätze führen und das bereits bestehende Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr stärken. Der Bund fördert die Stellen bei sozialen Einrichtungen, Wohlfahrtsverbänden oder in den Bereichen Kultur, Sport und Integration mit 350 Millionen Euro pro Jahr. (dpa)
Kommentare