Vorgeführt – Die Film-Kolumne
Alte Bekannte: Kino (fast) wie früher
Von Dominik Hammes
„Die schöne und das Biest“, „Arielle die Meerjungfrau“, „Monsters Inc.“ und „Findet Nemo“ – das sind die Disney-Filme, die das Studio in den nächsten zwei Jahren wieder in die Kinos bringen will. Damit knüpft man eigentlich an eine alte Tradition an, auch wenn es einen kleinen, aber wichtigen Unterschied gibt.
Damit war irgendwann Schluss. Disney verlagerte die Weiterverwertung der großen Zeichentrickfilme nach ihrem ersten Kinolauf ins Heimkino. Auch Fortsetzungen der Leinwandabenteuer landeten sofort in den Videoregalen, auch um Fernsehproduktionen bemühte man sich stärker. Das gemeinsame Erleben der kinderfreundlichen Geschichten, darauf mussten Kinder und Eltern nun lange verzichten.
Ob die neue Technologie jedoch ausschlaggebend für den Erfolg der Wiederveröffentlichung war? Es scheint wesentlich wahrscheinlicher zu sein, dass es der vertraute Film, der bekannte Name war, der insbesondere die Eltern anlockte. Neben dem Genuss, alte Kindheitserinnerungen aufzufrischen, wussten die Elternteile zusätzlich auch, worauf sie sich einlassen.
Gerade bei der Auswahl eines Films für das eigene Kind, mag man sich ungern überraschen lassen. Ob nun neben 3D-Neuauflagen von altbewährtem – seien es nun Disneys Animationsfilme, „Star Wars“ oder die jüngst angekündigte 3D-Version von „Titanic“ – auch die 2D-Fassungen älterer Filme ihren Weg zurück ins Kino finden? Schön wäre es.
In seiner Kolumne „Vorgeführt“ berichtet newsecho.de-Redakteur Dominik Hammes über die Quellen von Lust und Frust im Leben eines Filmfans.
























