Kurdische Arbeiterpartei
Polizei räumt von der PKK besetzte RTL-Räume
Köln - Die Polizei hat am Mittwochabend nach stundenlangen Verhandlungen eine Aktion von Sympathisanten der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK beim Kölner Fernsehsender RTL beendet.
Polizei und Verantwortliche des Senders versuchten vergebens, die Eindringlinge zum Verlassen der Redaktionsräume des Magazins „Explosiv“ zu bewegen. Nach mehr als fünf Stunden wurden sie abgeführt, einige wurden aus dem Gebäude getragen.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verurteilte das Eindringen der PKK-Anhänger in die RTL-Redaktion. Dieser Angriff auf die Meinungsfreiheit in Deutschland sei nicht akzeptabel. „Deutschland und EU stufen die PKK als terroristische Organisation ein und haben das auch der Türkei gegenüber immer wieder deutlich gemacht“, heißt es in einer Erklärung des Außenministers. (dpa)
























