Köln/Unterföhring – Die Dreharbeiten für die mittlerweile 5. Staffel „Stromberg“ haben am Mittwoch in Köln begonnen. Fans der unkonventionellen deutschen Comedy-Serie können sich auf eine Ausstrahlung bei ProSieben noch in diesem Herbst freuen.
Wie der Mediendienst „DWDL“ berichtet, freut sich Hauptdarsteller Christoph Maria Herbst bereits darauf, wieder in seine bekannteste Rolle zu schlüpfen: Die erneute Begegnung mit Albtraum-Chef Bernd Stromberg sei wie „ein Wiedersehen mit einem Adoptivbruder, der von der Familie lieber totgeschwiegen wird. Er gehört halt dazu, viele rümpfen die Nase, aber man hat auch erlebt, dass er ganz feiner Kerl sein kann“, so zitiert der Mediendienst den Darsteller.
Genaue Details über den Inhalt der neuen Staffel wollten die Macher der Büro-Comedy nicht preisgeben. Ralf Husmann, der kreative Kopf hinter der deutschen Adaption des britischen Exportschlagers „The Office“, lässt jedoch anklingen, dass Stromberg es „noch einmal wissen“ wolle. Er sei „wie ein Vulkan, er kann jahrelang ruhig bleiben, aber eines Tages geht er hoch. Ganz hoch womöglich, in die Chefetage“. Damit spielt Husmann vermutlich auf die Karriere von Bernd Stromberg an, die in der zurückliegenden vierten Staffel zunächst einen herben Dämpfer hinnehmen musste.
Nachdem er zunächst in das Provinzkaff Finsdorf versetzt wurde, ging es zuletzt ganz ungewohnt wieder aufwärts für den Versicherungsangestellten. Geändert hat sich der politisch unkorrekte Stromberg jedoch überhaupt nicht, das belegen alleine die neuen Sprüche die Husmann vorab vorstellt.
So zum Beispiel: „Karriere ist kein Plattenbau. Karriere ist 'ne Pyramide – und da ist ganz oben nur noch Platz für einen. Deswegen haben die Ägypter auch zig Jahrtausende durchgehalten und die Ossis nur 40 Jahre. Die allermeisten Leute sind aber eben mentale Ossis, nur ich war geistig immer schon Ägypter.“
Natürlich hat Stromberg auch wieder seine unerwarteten Vergleiche und Theorien zum Büroleben im Gepäck, wie zum Beispiel „Büro ist das Gegenbeispiel zur Evolution: Hier setzt sich nicht der Stärkere durch, sondern der Schwache sabotiert den Starken so lange, bis der nur noch nach Hause will.“
- Die besten Sprüche von Stromberg 1/10
-
„Ach der Ulf, morgen, guck ma hier Organizer, hab ich mir… da is alles drin, Adressen, Wecker, Uhr, so'n Dings zum Musik hören… 299 Euro für 20 Euro mehr da kriegste sogar noch Dinger die blasen dir einen.“
„Wobei die wollen mich natürlich fertig machen, die da oben saßen, die Weiber, ne, das hat man schon gesehen, der ganze ungefickte Haufen da. Die würden mir am liebsten noch den Golfkrieg in die Schuhe schieben.“
„Fehler sind ja das Salz in der Suppe. Wer noch keine Fehler gemacht hat darf auch nicht mit Steinen schmeißen… sinngemäß jetzt. Steht ja auch in der Bibel und das stimmt.“
„Büro ist ja auch Familie. Gerade in der heutigen Zeit wo ja die eigentlichen Familien… wo das ja oft scheiße ist mit den ganzen Streitereien, Scheidungen etc pp... Aber das ist ja das Tolle an der Büro-Familie, dass du da, wenn dir da jemand nicht passt, dass du dem einfach kündigst und bumsdi. Zuhause zahlst du Unterhalt bis du aus den Ohren blutest!… Und natürlich auch emotional dieses ganze Zusammengehörigkeitsdings, das ist ja im Büro meistens auch viel besser!“
„Ach, der Ernie, der ist spitze. Der is so'n bisschen der Froschkönig bei uns, also eigentlich ein Prinz, aber gefangen in so nem Körper, ist ja mehr so ein Zellhaufen hier...“
„Klar kann der Bauer seine Esel schwarz anmalen und sagen er hat ein Zebra… aber da hat ja weder der Bauer noch der Esel was davon letztlich… Und ich bin ja hier sozusagen der Eseltreiber… und deswegen musst du an so 'nem Punkt eingreifen… auch zum Wohle des Esels!“
„Wenn ein Zwerg sich hohe Schuhe kauft, dann bleibt er ja immer noch ein Zwerg.“
„Na, nehmen Sie auch die Hühnerbrust? Nein. Naja, würde ja auch nicht zu ihnen passen. Ich nehme ja auch nicht die Ochsenschwanzsuppe.“
„Weiber… nach Außen Frau Merkel, nach Innen Ferkel, oder?“
„Fahr doch, du Spacko!“