249 Millionen als Ausgleich
NRW verabschiedet sich von Studiengebühren
Von Dominik Hammes
Düsseldorf – Mit den Stimmen der Linkspartei will die Minderheitsregierung aus SPD und Grünen eine Abschaffung der Studiengebühren umsetzen.
Die Ausgleichszahlungen sollen dabei zweckgebunden sein und die Studienqualität der Hochschulen verbessern, so könnten mit den Geldern weitere Lehrkräfte eingestellt werden. Die Verteilung auf die Hochschulen wird sich nach der Anzahl der Studenten in der Regelstudienzeit richten.
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) sagte, dass die Landesregierung durch den neuen Gesetzesentwurf ernst mache mit der Bildungsgerechtigkeit. Schulabgänger, die aus einer bildungsfernen Familie stammen, sowie Berufserfahrene die an den Universitäten eine Fortbildung anstrebten, hätten aus finanziellen Gründen oft keine Möglichkeit ein Studium anzugehen. Auch die Angst vor Verschuldung hielte sie davon ab.
Seit dem Wintersemester 2006/2007 hatten die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, Studiengebühren von maximal 500 Euro pro Semester von den Studierenden zu verlangen. Die Studiengebühren wurden von der Vorgängerregierung eingeführt und von 31 der 36 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen genutzt.
























