Sprachassistent
Apple soll Siri auf älteren Geräten testen
Von Kevin Körber
Cupertino – Apples neuartige Sprachsteuerung namens Siri ist derzeit exklusiv für das neueste Mitglied der Smartphone-Familie, dem iPhone 4S, erhältlich. Möglicherweise könnte Apple jedoch bereits daran arbeiten, Siri auch auf älteren Geräten verfügbar zu machen.
Die ersten Tests auf den älteren Geräten sollen inzwischen abgeschlossen worden sein, über Ergebnisse und gewonnene Erkenntnisse ist jedoch nichts bekannt.
Hackern gelang bereits Portierung
Dass Siri nicht ausschließlich für den Einsatz auf dem neuesten iPhone 4S ausgelegt ist, bewiesen Hacker bereits vor einigen Wochen. Unmittelbar nach Verkaufsstart, gelang es ihnen, den beliebten Sprachassistenten auch auf einem iPhone 4 zum Laufen zu bringen (newsecho.de berichtete). Auch auf einem iPod Touch der vierten Generation konnte Siri portiert werden.
Dennoch darf man sich als sogenannter Jailbreaker noch keine großen Hoffnungen machen, dass Siri als App in einem der Jailbreak-Stores wie beispielsweise „Cydia“ erscheinen wird. Da spezielle Treiber und Signaturen, die nur auf dem iPhone 4S vorhanden sind und mit den Apple-Servern abgeglichen werden, auf andere Geräte installiert werden müssten, wäre der Vertrieb von Siri ein Verstoß gegen das Urheberrecht und somit ohne die Erlaubnis von Apple illegal.
Glaubt man der Nachricht, so ist dennoch nicht ausgeschlossen, dass Apple langfristig daran arbeitet, Siri auch auf ältere Geräte zu bringen. Bisher ging man davon aus, dass die Spracherkennenung ein Alleinstellungsmerkmal und Hauptverkaufsargument des iPhone 4S darstellen soll. An der Performance älterer Geräte sollte eine Siri-Erweitung jedenfalls nicht scheitern; sämtliche Anfragen an den Sprachassistenten werden nämlich nicht auf dem Gerät, sondern über die Server von Apple erkannt und beantwortet. Probleme könnte beim iPod Touch lediglich die schlechtere Mikrofonqualität bereiten. Hier zeigten bereits die Hacker, dass Siri in lauter Umgebung nicht alle Befehle korrekt verstehen konnte. Offiziell befindet sich der Dienst nach wie vor ein der Beta-Phase.
























