Schlechte Arbeitsbedingungen

Apple-CEO Cook äußert sich zu Vorwürfen

Von Kevin Körber

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Foto: DPA Tim Cook, Geschäftsführer von Apple, spricht während einer Pressekonferenz in New York vor einer Abbildung des iPhone 4. (Archivbild)

Cupertino – Nach einem Bericht der „New York Times“ über die schlechten Arbeitsbedingungen der Apple-Zulieferer, hat sich nun Apple-CEO Tim Cook in einer E-Mail an die Mitarbeiter zu Wort gemeldet.

Steigende Produktqualität bei geringen Herstellungskosten und größerer Gewinnmarge – diese Vorwürfe erhob die US-Zeitung in einem mehrseitigen Artikel gegenüber dem Computerkonzern Apple und prangerte damit die Missstände in den Fabriken der Zulieferfirmen an. Das milliardenschwere Unternehmen kümmere sich nicht um die Arbeits- oder Lebensbedingungen der Mitarbeiter in den Produktionshallen der Firmen (newsecho.de berichtete).

Auf diese Vorwürfe reagierte nun Apple-CEO Tim Cook. Laut der Website „9 to 5 Mac“ habe sich Cook in einer E-Mail an alle Mitarbeiter zu dem Bericht, in dem sich auch aktuelle und ehemalige Mitarbeiter des kalifornischen Unternehmens anonym zu Wort gemeldet hatten, geäußert. Darin sei zu lesen, dass sich Apple um jeden Mitarbeiter seiner weltweiten Zulieferkette sorge. Zum Beispiel hake man bei jedem Unfall oder jedem Problem bei den Arbeitsbedingungen in den Fabriken nach. Zudem kläre man Arbeiter über ihre Rechte auf, um sich gegen unfaire Behandlungen zur Wehr setzen zu können. Für diesen Zweck habe man bereits mehr als eine Million Arbeiter geschult, heißt es.

Zudem macht Cook in der E-Mail deutlich, dass Apple in weiteren Kontrollen weitere Problemfälle aufdecken werde. Daher will man auf diese nicht verzichten und auch nicht über etwaige Probleme hinwegsehen. Der Dank Cooks gehe an die Apple-Mitarbeiter, die diese Kontrollen bei den Zulieferern durchführen und somit dazu beitragen, die Lebensbedingungen zu ändern.
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