Gerüchteküche

iPad 3 im Februar mit besserem Akku und Siri?

Von Kevin Körber

Foto: Apple; Montage: newsecho.de
Foto: Apple; Montage: newsecho.de Die Massenfertigung eines Retina-Displays für das iPad soll anfänglich noch Probleme bereitet haben. (Symbolfoto)

Cupertino – Das nächste iPad – es soll sozusagen ein Geburtstagsgeschenk zu Ehren des verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs werden. Gerüchte besagen nämlich, das iPad 3 könnte bereits am 24. Februar auf den Markt kommen. Was es an Bord haben soll...

Kurz vor der Markteinführung neuer Produkte aus dem Hause Apple, überschlagen sich Tech-Blogs, Experten und Analysten mit ihren Spekulationen, die mal mehr, mal weniger glaubwürdig erscheinen. Nur selten werden dabei handfeste Quellen genannt, auf die sich berufen wird. Dennoch bleibt letztlich nur das Orakeln, denn Apple selbst hält sich bis zu den offiziellen Präsentationen bedeckt. Richtig eingeordnet, lassen sich aus der Menge an Gerüchten allerdings durchaus Tendenzen ablesen, die sich nicht selten bewahrheiten.

iPad 3 zu Jobs‘ Geburtstag?

So hat das Rätselraten um die nächste Tablet-Generation, das iPad 3, längst begonnen. Laut der taiwanesischen Website „Focustaiwan“, soll das neue Gerät bereits ab dem 24. Februar dieses Jahres vorgestellt werden. Damit könnte Apple seinem verstorbenen Mitbegründer Steve Jobs eine letzte Ehre erweisen; dieser hat nämlich an diesem Tag Geburtstag. Zudem würde das Datum in den bisherigen iPad-Produktzyklus passen. So wurde das erste iPad Ende Januar 2010, das iPad 2 Anfang März 2011 vorgestellt. Weiterhin wird gemeldet, dass Zulieferer ihren Angestellten für diese Tage eine Urlaubssperre verordnet hätten.

iPad-2-Produktion heruntergefahren

Die Herstellung von Teilen des iPad 3 soll laut einem früheren Bericht von „Digitimes“ bereits angelaufen sein. Zugleich hätten die Zulieferer die Produktion des iPad 2 von zirka 15 Millionen Stück im vierten Quartal 2011 auf rund fünf Millionen Stück im ersten Quartal 2012 zurückgefahren. Alleine im Januar sollen zwischen 9,5 und 9,8 Millionen iPad 3 hergestellt werden.

Retina Display an Bord

Bereits vor dem Start des iPad 2 wurde über ein hochauflösenderes Display, einem sogenannten Retina Display, spekuliert. Dieses soll nun laut einem Artikel von „CNet“, der sich auf den Analysten Richard Shim von DisplaySearch beruft, definitiv im iPad 3 seinen Platz finden. Anfänglich soll es Probleme in der Massenproduktion des Bildschirms mit 1536x2048 Pixeln gegeben haben. Diese seien nun jedoch behoben. Damit würde das iPad 3 beinahe über eine doppelt so hohe Pixeldichte als sein Vorgänger verfügen. Mit der Herstellung der Displays sei neben Sharp und LG auch Samsung beauftragt worden, heißt es.

Mini-iPad gegen Kindle Fire

Ebenfalls hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Apple an einer kleineren iPad-Version arbeite. Mit einer Bildschirmgröße von 7,85 Zoll soll es dann dem Kindle Fire von Amazon den Kampf ansagen, das in den USA bereits mit einem guten Absatz glänzen kann. Laut „Digitimes“-Meldung von Mitte Dezember, könnte das Mini-iPad Ende 2012 erscheinen (newsecho.de berichtete).

Bessere Kamera und Sprachassistent

Weitere Spekulationen sagen vorher, dass das iPad 3 – wie auch das iPhone 4S – über eine Acht-Megapixel-Kamera verfügen soll, die es dann ermöglichen könnte, Full-HD-Videomaterial mit dem Apple-Tablet aufnehmen zu können. Außerdem soll auch der beliebte Sprachassistent Siri Einzug auf das iPad halten.

Verbesserte Akkulaufzeit?

Zwar sagt „Digitimes“ dem iPad 3 einen leistungsfähigeren Akku mit 14.000 mAh voraus, dennoch könnte sich dies am Ende nicht großartig in der Akkulaufzeit bemerkbar machen. Immerhin würde auch das neue Display mehr Strom verlangen als der bisher im iPad 2 (6.500 mAh) verbaute Monitor.
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