Neuer Kamerasensor
iPhone, iPad und iPod bald mit 1080p-Kamera?
Von Kevin Körber
Santa Clara/Cupertino – Die nächsten Generationen von Apples Erfolgsprodukten iPhone, iPad und iPod könnten womöglich mit einer 1080p-Kamera aufwarten. Grund zum Anlass für diese Vermutung ist ein neuer Kamerasensor, der vom Hersteller Omnivision vorgestellt wurde.
Trotz einem überzeugenden Leistungssprung, gelang es Omnivision, den Sensor noch kleiner zu gestalten als bisherige Modelle. Damit ist er besonders für Smartphones und Tablets geeignet. Alleine das Gehäuse ist, laut einem Bericht der IT-Seite „Golem“, rund 20 Prozent dünner als vergleichbare Modelle mit einer ähnlich hohen Auflösung.
Bei besonders hohen ISO-Einstellungen soll eine Hintergrundbelichtung dafür sorgen, dass Fotos ohne Rauschen gefertigt werden können. Mit dem OV5690 könnten unter Umständen bereits mit dem iPhone 5 1080p-Videoaufnahmen möglich sein. Der Sensor zeichnet Videos mit 1920 x 1080 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde auf, unterstützt jedoch auch weiterhin 720p-Aufnahmen (1280 x 720 Bildpunkte) mit 60 Bildern je Sekunde.
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Der aktuell im iPhone 4 verbaute Sensor liefert eine maximale Auflösung von 720p bei Video- und 5 Megapixeln bei Fotoaufnahmen und kann somit auch knapp ein Jahr nach Markteinführung noch recht gut mithalten. Lediglich die 1080p-Ankündigung und die Tatsache, dass der Sensor künftig rauschärmere Fotos produzieren könnte, kann als kleines Update angesehen werden. Ein wesentlich effizienterer Einsatzort könnten hingegen das iPad oder der iPod Touch sein. Beide Geräte müssen sich derzeit mit einer Megapixel-Kamera zufrieden geben. Bisherige Sensoren von Omnivision waren stets zu groß für die beiden Apple-Produkte.
Unterm Strich lässt sich festhalten, dass Apple sich beim Einsatz eines verbesserten Kamerasensors beim iPhone beeilen wird – und muss: Die Konkurrenz bietet bereits Smartphones mit Full-HD-Aufzeichnung an. Samsung entwickelte erst kürzlich einen Sensor, der Fotos mit 8 und 12 Megapixeln auflösen kann.
Dadurch könnte Apple unter Umständen bei der nächsten Kamera auch auf Sony als Zulieferer zurückgreifen. Chef Howard Stringer erklärte Anfang April, dass die Produktion von Bildsensoren durch die Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan zurückgeworfen wurde (newsecho.de berichtete). Davon seien auch Kunden wie Apple betroffen. Sie müssten nun länger auf eine Zulieferung warten. Bis dato arbeitete Sony allerdings auf diesem Sektor noch nicht mit Apple zusammen.
























