Apple gibt Entwarnung

Kein generelles Verbot für Radio-Apps

Von Dominik Hammes

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Foto: Screenshot Apples ursprüngliche Aussagen zum Verbot von Radio-Apps sorgten gestern für Aufregung.

Berlin/Bedburg-Hau/Cupertino – Noch gestern vermeldeten Entwickler von Radio-Apps für den App Store von Apple, dass das Unternehmen keine neuen Apps für einzelne Radiosender zulasse, heute gibt Apple zumindest teilweise Entwarnung.

Wie die Seite Radio-Szene.net unter Berufung auf den Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) berichtet, werde es kein generelles Verbot für Radio-Applikationen geben, auch wenn sich diese lediglich auf einen Sender bezögen. Apple betonte in einem Telefongespräch mit dem VPRT, dass man den Radiosendern rate, sich einen eigenen Entwickler-Zugang einzurichten um die entsprechenden Apps selbst hochzuladen. Ob diese Apps von einem Drittanbieter programmiert worden sind, sei hierbei unerheblich.

Tatsächlich problematisch für Apple seien identische Apps, die von nur einem Entwickler bereitgestellt würden. Diese werden in Zukunft nicht mehr von Apple autorisiert und aktiviert werden. Die Regelung werde sich nicht nur auf Radio-Apps beziehen, sondern auch für andere Bereiche wie beispielsweise News-Apps gelten.

Über einen eigenen Entwickler-Account dürfen Radiosender auch mehrere Apps hochladen. In der Vergangenheit muss es zu Fällen gekommen sein, in denen ein einzelner Entwickler bis zu hundert identische Apps in den Store eingestellt hat, dieser Vorgehensweise wolle Apple nun einen Riegel vorschieben. Marcel Stuht – ein aufmerksamer User von newsecho.de – hatte eine ähnliche Einschätzung bereits gestern angemerkt.
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