Ausblick eines Analysten

iPhone 4S und iPhone 5 im Herbst

Von Kevin Körber

Foto: Screenshot Macotakara
Foto: Screenshot Macotakara Runder Rücken statt Glas: Ist hier das neue iPhone 5 im iPad-2-Stil zu sehen? Dieses Bild tauchte im März 2011 in einem japanischen Tech-Blog auf.

Cupertino – Wann Apples neues iPhone nun endlich vorgestellt, geschweige denn, wann es im Verkauf landen und wie es heißen wird – darüber scheiden sich nach wie vor die Geister. Doch jetzt heizt ein neues Gerücht die Branche an. So ist nun sogar schon von zwei neuen Modellen die Rede.

Wird das Smartphone-Update nun mit dem Namen iPhone 5 ein komplett überarbeitetes Gerät oder wird es sich doch iPhone 4S nennen und lediglich ein Speed-Update (dafür das „S“) mit iPhone-4-Gehäuse darstellen? In der Tech-Branche ist man sich darüber noch nicht ganz im Klaren. Das iPhone 4S kam ins Gespräch, nachdem Apple an ausgewählte Entwickler ein solches, mit einem schnelleren Prozessor modifiziertes iPhone 4, hat ausliefern lassen. Ein komplettes Redesign des Telefons, sollte folglich erst im nächsten Jahr mit dem iPhone 5 auf dem Markt erscheinen.

Zwei neue Geräte im September

Irritationen lassen nun allerdings die Aussagen von Deutsche-Bank-Analyst Chris Whitmore aufkeimen. Seinen Ausführungen nach, soll Apple im Herbst gleich zwei iPhone-Modelle auf den Markt bringen. Dabei soll es sich zum einen um ein komplett neues iPhone 5 und ein kostengünstigeres iPhone 4S handeln. Mit diesem, verglichen mit dem iPhone 4 leicht verbesserten Gerät, könnte der Computerkonzern laut Whitmore ein Preissegment bedienen, das man bisher der Smartphone-Konkurrenz überlassen hatte.

iPhone 4S als Prepaid-Bundle

Das iPhone 4S soll es mit einem Preis von 349 US-Dollar Nokia und RIM noch schwerer machen, auf dem Smartphone-Markt Fuß zu fassen und ihnen weitere Marktanteile abluchsen. Zudem, so Whitmore, könnte Apple es als Prepaid-Modell vertreiben. Damit hätte das Telefon das Potenzial, über 1,5 Milliarden Kunden in mehr als 98 Ländern anzusprechen. Zwei Drittel dieser Kundschaft würde nämlich ein Prepaid-Handy einem subventionierten Vertragsgerät bevorzugen.

Konkrete Quellen für seine Informationen, nannte der Analyst jedoch nicht. Somit bleibt abzuwarten, ob sich die Gerüchte um ein abgespecktes und günstigeres iPhone-Modell dieses Jahr bewahrheiten werden. Diese sind nämlich schon so alt wie das Smartphone selbst. Zudem wird der iPhone-4-Preis mit Einführung eines neuen Modells ohnehin fallen, so, wie es bereits bei sämtlichen Vorgängermodellen der Fall war. Dieses könnte dann ebenfalls als Prepaid-Kombination in den Handel gelangen.
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