Berlin – Die Software-Schmiede 6Wunderkinder hat die geschlossene Beta-Phase für die Produktivitäts-App „Wunderkit“ gestartet und wartet mit Funktionen auf, die aus sozialen Netzwerken bekannt sind.
Bereits aus den Screenshots des großen Bruders „Wunderlist“ ist ersichtlich, wohin die Reise gehen soll: Als Hybrid aus Projektmanagement und sozialem Netzwerk sollen Nutzer von „Wunderkit“ in der Lage sein, alle notwendigen Projektdaten, wie To-do-Listen und Notizen schnell mit anderen Teammitgliedern diskutieren und teilen zu können. In einem öffentlichen Bereich können sich auch andere Nutzer der Software über den Projektstatus informieren. Auf den einzelnen Seiten können Nutzer, beziehungsweise Teammitglieder, Beiträge und Entwicklungen kommentieren, teilen und auch ein „Gefällt mir“ aussprechen.
„Wunderlist“, der Vorgänger von „Wunderkit“ war als kostenlose App sehr erfolgreich und wurde auch von der internationalen Presse vielfach gewürdigt. Um „Wunderkit“ zu nutzen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, muss ein Nutzer zunächst eine Einladung erhalten, damit er zu der geschlossenen Beta zugelassen wird. Auf diesem Weg bleiben die Nutzerzahlen zunächst überschaubar, es wird jedoch ausgiebig über das temporär exklusive Projekt diskutiert und es werden verstärkt solche Personen erreicht, wie sie in einer Beta-Phase gewünscht sind: Kritische, produktive Nutzer.
Geld soll über Pro-Accounts der kostenlosen Apps zu den Entwicklern bei 6Wunderkinder fließen. Denn nur mit diesen können Nutzer die Inhalte von Teammitgliedern in gemeinsamen Projekten verändern. Die Beta-Tester können sich dennoch einen vollwertigen Eindruck über die App verschaffen: Für 90 Tage können sie die Vorteile eines Premium-Accounts kostenfrei nutzen.