Verlorene iPhone-Prototypen

Apple-Sicherheitschef soll Unternehmen verlassen haben

Von Kevin Körber

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Foto: DPA Ein Apple-Fan zeigt stolz seine neueste Errungenschaft.

Cupertino – Nach dem Verlust eines iPhone-Prototypen soll nun Apples Sicherheitschef John Theriault das Unternehmen verlassen haben.

Kaum zu glauben, aber offenbar wahr: Nachdem bereits 2010 ein Apple-Mitarbeiter einen Prototypen des damals noch streng unter Verschluss gehaltenen iPhone 4 in einer Bar verlor, und der Finder das begehrte Stück Hardware an die IT-Seite „Gizmodo“ und somit an alle Welt auslieferte, soll sich ein ähnliches Szenario auch dieses Jahr zugetragen haben. Wie newsecho.de bereits berichtete, soll auch das iPhone 4S vor der Präsentation durch Apple-CEO Tim Cook verloren gegangen sein. Dieses Mal hatte Apple jedoch Glück im Unglück; Fotos und Videos des Geräts tauchten vorab nirgendwo auf.

Mitarbeiter zieht Konsequenzen

Dass solche Vorfälle in einem Unternehmen, das für seine Geheimniskrämerei bekannt ist, nicht ohne Folgen bleiben, erscheint logisch. Die Konsequenz für die Verluste soll nun Apple-Sicherheitschef John Theriault getragen haben. Die US-Website „9 to 5 Mac“ berichtet, dass dieser das Unternehmen verlassen habe. Er arbeitete seit 2007 für Apple und war zuvor Sicherheitschef des Pharma-Unternehmens Pfizer sowie Mitarbeiter des FBI.

Nachdem dieses Jahr bekannt wurde, dass erneut ein Prototyp verloren ging, soll es bei einem Verdächtigen eine Hausdurchsuchung gegeben haben. Dabei soll sich Apple sogar als Polizei ausgegeben haben, um an das verlorene Handy zu gelangen. „CNet“ meldete damals, der Finder habe das iPhone 4S über eine US-Website für Kleinanzeigen verkauft.
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