PETA gegen Nintendo

Super Mario als Tierquäler

Von Dominik Hammes

Foto: PETA/screenshot newsecho.de
Foto: PETA/screenshot newsecho.de So brutal kennt man selbst den Mario-Rivalen Wario nicht.

Norfolk – Die Tierschutzorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals), hat sich in einer neuen Kampagne der beliebten Computerspielfigur Super Mario angenommen: Der soll nämlich das Tragen von Pelzen als „OK“ propagieren.

Da der fröhliche Klempner aus den Videospielen der japanischen Firma Nintendo in einigen Spielen ein Waschbärfell überstreift, um damit zusätzliche Fähigkeiten zu erlangen, sehen die Tierschützer darin eine unterschwellige Botschaft: Es sei völlig in Ordnung, Pelz zu tragen. In der Vergangenheit hatte die PETA immer wieder mit aufsehenerregenden Kampagnen dafür geworben, vom Tragen von Pelz abzusehen, da bei der Produktion der Kleidung oftmals Tierquälerei eine Rolle spiele.

Um abermals Aufmerksamkeit zu erlangen und im Anschluss für den Schutz von Waschbären einzutreten, hat PETA vor kurzem ein Flashspiel und einige Super-Mario-Grafiken auf der amerikanischen Seite der Organisation veröffentlicht. Darin wird Mario als blutrünstiger Tierquäler und Pelzdieb dargestellt, der in dem simpel gestrickten Spiel von dem zornigen, gehäuteten Waschbären verfolgt wird. Mario fliegt vor ihm her – das immer noch blutende Pelzgewand tragend.

Erst vor kurzem hatte PETA sich bei Gamern unbeliebt gemacht, als man das Töten einer virtuellen Ratte in „Battlefield 3“ kritisierte (newsecho.de berichtet).
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