PETA

Tierschützer gegen getötete Ratte in „Battlefield 3“

Von Lilian Mörscher

Foto: EA Games
Foto: EA Games Spielszene aus „Battlefield“

Gerlingen/Redwood City – Im bekannten Ego-Shooter „Battlefield 3“ muss der Spieler eine Ratte mit einem Messer töten. Die Tierschutzorganisation PETA protestiert jetzt dagegen und fordert den Publisher Electronic Arts dazu auf, keine solchen Szenen mehr in Spielen zu platzieren.

„Battlefield 3“ ist ein sogenannter Taktik-Shooter. Wie der Name schon sagt, geht es darum, im Einzel- oder Mehrspielermodus in der Regel menschliche Gegner durch taktisches Vorgehen auszuschalten. Besonderen Wert wird auf die realitstische Grafik gelegt. Im Spiel trifft der Spieler in seiner dritten Mission auch auf eine Ratte, die er mit dem Messer erst aufschlitzen und dann zur Seite schleudern muss.

Die deutsche Tierschutzorganisation PETA protestiert nun vehement gegen diese Szene. Denn auch das Töten virtueller Tiere könne eine verrohende Wirkung auf junges Publikum haben, die Organisation in einer Presssemittelung.

PETA erklärte, es komme „immer wieder zu Fällen“, in denen Jugendliche, inspiriert durch etwa gewalttätige Spiele, Tiere auf grausame Weise töteten. Von diesem „Schritt der Verrohung bis zur Gewalt an Menschen“ sei es nur ein kleiner Schritt. PETA bittet nun die Herstellerfirma des Spiels, solche Szenen künftig zu unterlassen.
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